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Pixeltektur - Blog

Hier finden sich Gedanken und Weisheiten über alles, worüber die Webdesignerin bei der täglichen Arbeit stolpert. Diese Beiträge sollen als Wissensspeicher dienen sowohl für die Schreiberin als auch für alle, die bei der Suche nach Lösungen darüber stolpern.

razorCMS - Update

Da kürzlich einige Sicherheitsprobleme bekannt wurden, hat der Entwickler von razorCMS schnell reagiert und eine aktuelle Version zur Verfügung gestellt, die die Lücken schließt.

RazorCMS – Update auf 1.2.2

Rot beim Einloggen ins Backend – das verheißt selten Gutes. Eine Aktualisierung des Systems ist fällig, die neuste Version 1.2.2 steht zur Verfügung. Also an die Arbeit.
Normalerweise läuft ein Update bei razorCMS mit einigen Klicks praktisch automatisch, diesmal wurde daraus eine Neuinstallation. Trotzdem alles kein Problem, aber der Reihe nach...

Alles ist ein Bladepack

Als erstes installiere ich ein paralleles System, damit das Update nicht auf der Live – Seite erfolgt. Da razorCMS ohne Datenbank funktioniert, ist das sehr unkompliziert: alle Dateien per FTP kopieren – fertig.

Das Update steht als Bladepack zum Download bereit. Die Zip – Datei auf den eigenen Rechner herunter- und von dort mit Hilfe der Bladepack – Installationsroutine ins CMS hochladen und aktivieren. Das klappt zunächst wie immer prima. Doch nach dem Klick auf „Update“ passiert es: was bei früheren Updates keine Probleme machte, hakt diesmal. Alles ist futsch, nur eine weiße Seite bleibt übrig. Tante Google weiß auch keinen Rat und ich lese nur, dass dies kein Einzelfall ist.

Neuinstallation...

Ohne langes Experimentieren befolge ich den Rat eines anderen Users und installiere die Version 1.2.2 einfach neu.
Und tatsächlich: einfach ist auch einfach und schon gefällt mir razorCMS auch wieder :-).

Die Zip – Datei mit den Core Paketen und den beiden dazugehörigen php – Dateien auf den Server hochladen, die install.php aufrufen, mit einigen Klicks die Dateirechte anpassen, ein Admin – Passwort vergeben und schon 3 Minuten später habe ich ein frisches CMS am Start.

Mit ein paar weiteren Klicks müssen nun noch die benötigten Erweiterungen hinzugefügt werden. In meinem Fall ist das lediglich das Bladepack „Display Infobar“ und ein Editor. Die Erweiterung „SEF url“ entfällt und ist jetzt im Core enthalten.
Das zuvor mit razorCMS selbst erstellte Backup der Inhalte ist auch ruck zuck eingespielt. Nun sieht die Seite sehr lustig aus – die eigenen Inhalten in der razorCMS Garderobe, das passt irgendwie gar nicht: Es fehlt noch das eigene Template.

Nochmal zur Erinnerung...

Jetzt legt sich die Stirn in Falten, wie war das noch nochmal? Nach einigem Forschen kommt die Erinnerung: Das Theme ist auch ein Bladepack, es besteht aus einer nach festen Regeln gepackten Zip – Datei. Es dauert eine Weile, bis ich aus den Dateien der Installation die Richtigen zusammen gesucht habe, aber letztendlich ist alles da.

Im Ordner blade_packs die Dateien theme_themename.php, theme_themename.xml und das Verzeichnis themename mit den Dateien

  • themename_xhtml.php
  • themename_css.css
  • editor_css.css
  • favicon.ico
  • Verzeichnis images
  • Verzeichnis scripts

Das wird alles wieder schön zu einer Zip Datei zusammen gepackt und mit der bekannten Bladepack - Routine ins neue System installiert.

Und siehe da: Es läuft ohne Probleme! Außer einem aktuellen System hab ich jetzt noch die Sicherheit, für einen zukünftigen Umzug oder Datenverlust bestens gerüstet zu sein. Das Theme ordentlich als Zip – Paket, eine Liste der installierten Bladepacks und regelmäßig aktuelle Backups der Inhalte, so ist man immer auf der sicheren Seite.

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